Sextreffen

Ausgeliefert! Wenn Sexualität krank macht

Es gibt Menschen, die brauchen so gut wie immer Sex. Sie sind sexsüchtig und ihre Sexsucht äußert sich in einem triebgesteuerten Leben.
Pornos werden genossen, Frauen werden als Bitches wahrgenommen, die eigentlich nichts anderes wollen, als dass Männer sie unentwegt und überall flachlegen.
Der Druck, der entsteht, wenn dem Trieb nicht nachgegangen wird, ist sehr groß und führt oft zu organischen Krankheiten.
Oft werden diese starken sexuellen Bedürfnisse auf Bindungsangst geschoben, es gibt diffuse Theorien dazu.
Klar ist, dass in der heutigen Zeit, erotische Reize pausenlos in der Umwelt existieren und somit diesen Trieb noch stärker an- bzw. aufheizen.
Frauen kleiden sich aufreizender und männliche Phantasien lassen sich davon auch im Alltag inspirieren, wenn eine gesteigerte Bereitschaft und Empfänglichkeit für derartige Reize gegeben ist.
Es entsteht ein Gefühl des Ausgeliefertseins, denn man ist immer am Sprung, um sich die nächste Sexpartnerin zu angeln. Aber man ist auch von ihr abhängig.

Sex bestimmt den Alltag

Für Menschen, die sich in einer Situation befinden, wie im oberen Absatz beschrieben, zählen nicht die Gefühle, es zählen lediglich die sexuellen Aktivitäten. Um seinen Trieb abzubauen, setzen diese Menschen auf Sextreffen, das sind Treffen, die nicht wie ein Date verlaufen, sondern es geht lediglich um die sexuelle Befriedigung.
Oft sind diese Männer Kunden von Bordellen, Laufhäusern oder Nightclubs und die Damen ihrer Wahl befriedigen ihre Sexsucht.
Manchmal präferieren sie jedoch das Internet, das sehr viele Möglichkeiten bietet, um Sextreffen zu organisieren. Ein schnelles Abenteuer, bei dem es nicht ums Kennenlernen oder Vertrautheit geht, sondern um harten und bedingungslosen Sex.
Hier wird Triebkraft abgebaut und sexuell agiert. Schmutzig, heiß und geil ohne Ende, so soll sie sein die Traumpartnerin für eine Nacht oder mehrere. Tabus werden gebrochen und Sex wird hemmungslos ausgelebt, auf gesellschaftliche Normen wird gepfiffen und Rücksicht gibt es auch keine.
Wenn es nicht zu diesen Treffen kommt und der Sex auf der Strecke bleibt, dann wirkt sich das schlecht auf das Befinden aus.

Wege aus der Krise

Sexsüchtig so lautet dann oft die Diagnose und viele werden therapiert und psychologisch betreut. Viele wollen ihr Triebleben jedoch nicht ändern und ihnen gefällt es, in sexueller Hinsicht anders zu sein als die breite Masse.
Sie wollen, so wie sind, von der Gesellschaft akzeptiert werden.
Es gibt ohnehin genug Chancen auf diese Treffen, bei denen sich alles um Sex dreht, denn das Internet birgt eine Reihe von Seiten, die nur zu diesem Grund bestehen. Des Weiteren gibt es Swingerclubs, die ebenfalls diesen Bedürfnissen entsprechen oder andere Treffen, bei denen jeder seine sexuellen Vorlieben ausleben kann.
Diese Triebkraft kann im Laufe der zeit jedoch als sehr anstrengend erlebt werden, denn man befindet sich ständig auf der Jagd. Die Beute muss meistens immer wieder neu erlegt werden, das zehrt an den Kräften.
Der Betroffene ist diesem gesteigerten Verlangen nach sexueller Befriedigung regelrecht ausgeliefert, man setzt alle Hebel in Bewegung, um an das Ziel der Begierde zu gelangen und seine sexuelle Befriedigung wird zum Motor jedes Tuns im Leben.